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Die Stadt engagiert sich für die Erdkröten- Grund zur Hoffnung?

Die Stadt engagiert sich für die ErdkrötenAm Tunnel im Holzkamp (Ende Meinauweg) , nicht weit von der Reinoldi-Kapelle entfernt, konnte Mitte Februar 2008 beobachtet werden, dass Mitarbeiter des Stadtdienstes Umwelt und Natur die sich jährlich wiederholenden Wege der Erdkröten ebneten, d.h. das hochgewachsene Gras flachhakten und die Strassenränder von Müll und Unrat beseitigten. Im Folgenden werden grüne Zäune aufgestellt, an deren Ende die Kröten in einem Eimer gesammelt werden und in regelässigen Abständen von den Mitarbeitern der Stadt auf die andere Strassenseite getragen werden, um sie vor dem Unfalltod durch Autos zu schützen.
Bei näherer Nachfrage berichtete ein Mitarbeiter, dass diese Tiere sicherlich schon mehr als hundert Jahre diesen Weg jährlich bestreiten. Würde man sie an neue Orte der Gegend umsetzen, würden sie immer das Bestreben haben, die alten Wege erneut aufzusuchen.
Weitere Tiere, die in dieser Gegend heimisch sind und von den Mitarbeitern „betreut“ werden, wurden aufgezählt. Es sind Teich- und Bergmolche und Laub-und Grasfrösche.
Die Pfade dieser Tiere liegen genau auf der Trasse der B229n. Was passiert mit diesem genetisch fixierten Mikrokosmos, sollte hier eine nicht zu bezwingende Betonpiste mit Lärmschutzwänden entstehen?
Haben wir Menschen das Recht zu stören?
Vielleicht ist der Text eine Anregung die Natur mit neugierigen und interessierten Sinnen zu beobachten und nachzudenken...

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